Panikhuhn und Sonnenschein

3.05.2006 - Alles bleibt anders...

Genauso wie dieser leidliche Grönemeyersong fühl ich mich grad. Nichts gegen Grönemeyer - ich mag ihn, ehrlich. Aber mein Leben sollte doch anders verlaufen als eine entgleiste Achterbahn.

Ich bevorzuge schrammelige Rockmusik - wenigstens was zum Abreagieren.

Das Wochenende war voller Hoffnungen und Erwartungen - aber letztendlich lau. Einer meiner besten Freunde (der mehr sein möchte als ein guter Freund) hatte eingeladen - was bedeutete, dass ich dem Alkohol nicht fröhnen konnte. Entweder wär ich ihm um den Hals gefallen (schlecht!) oder hätte einen seiner Freunde nackig gemacht (noch schlechter). Also hielt ich mich bei mittelmäßiger Musik und mittelmäßiger Laune an einem mittelmäßigem Glas Bier fest. Mhhhh... verbesserungswürdig!

Zu Beginn der Woche hat sich auch nichts Neues aufgetan - außer, dass ich jetzt weiß, dass man 5 Meter vor einer Bushaltestelle nicht parken darf. Nach 10 Stunden Arbeit durfte ich heute auf Autosuche gehen - nicht sehr erbauend und die anscließende Rechnung des Abschleppunternehmens ist auch nicht stimmungsfördernd.

Ich hoffe mal, dass sich zumindest an diesem Wochenende was tut in meinem Leben... neue Männer braucht das Land!

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28.04.2006 - Freitag der 28. - oder doch eher der 13. ?

Nun sitz ich hier - an einem einsamen Freitagabend. Alles könnte toll sein - muss aber nicht. Und mein Leben hat sich für Letzteres entschieden. Langweiliger Tag, anstengende Arbeit (mein Armer Kopf!) und dazu noch ein Abend ohne Höhepunkte. Auf der Negativliste stehen: plattes Fahrrad-Rad, viel zu gut gelaunte Kollegen und der Verdacht, dass ich bald Brillengläser wie Einmachgläser tragen muss. Verdammt - tun meine Augen weh - scheiß Bildschirmarbeit! Und dann noch etwas, was mich schon lange nervt - um es genau zu sagen vier Wochen - ständige Anrufe auf meinem Haustelefon ohne hinterlassene Nachricht und ohne Nummer.

Aber alle Bemühungen des ominösen Anrufers nützen nichts - ich weiß wer er ist - mein Ex-Zukünftiger. Wo wir eigentlich schon bei der Wurzel des Übels wären - bei dem Grund meiner schlechten Laune, meiner voranschreitenden Nikotinabhängigkeit und bei meinem überproportionalem Nikotinkonsum: Martin.

Traumprinz mit Starallüren und viel zu weit weg um ihm Schläger auf den Hals zu jagen...

Aber jetzt erstmal eine Zigarettenpause und ein Glas Wein.. es regt mich alles viel zu sehr auf!

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Über mich

Mein chaotisches Leben, die leidigen Männer und der Hang zur Blauäugigkeit...

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